ÜBER EGA

Häufig gestellte Fragen von Unternehmen

Wir möchten, dass Sie genauso begeistert vom Projekt EGA sind, wie wir. Deshalb haben wir hier die häufigsten Fragen von Unternehmen gesammelt.

Wie kann ich mich als Unternehmen am Projekt EGA beteiligen?

Ein Unternehmen kann sich als Praxispartner für die Ausbildung zur Verfügung stellen. Damit unterstützen Sie junge Erwachsene auf ihrem Weg in den ersten Arbeitsmarkt.

Welchen Hauptvorteil hat es für mich als Unternehmen, junge Erwachsene im Rahmen des EGA-Projekts auszubilden?

Sie können als Unternehmen berufs- und lebenserfahrene Nachwuchskräfte ausbilden – und das ohne Kosten für die Ausbildungsvergütung und direkt für Ihre unternehmerischen Bedürfnisse und Anforderungen.

Wie werden die Auszubildenden ausgewählt?

Alle potentiellen Auszubildenden durchlaufen eine Vorbereitungsphase vor Beginn der Ausbildung. So wird sichergestellt, dass die Auszubildenden die notwendige Motivation und fachliche Eignung mitbringen.

Kann ich mir die Auszubildenden auch selbst aussuchen?

Der Träger der Ausbildung übernimmt anhand der von Ihnen geäußerten Wünsche eine Vorauswahl. Sie können sich dann unter verschiedenen Bewerbern den für Sie passenden Kandidaten auswählen.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildungszeit ist auf ca. zwei Drittel der regulären Ausbildungszeit verkürzt. Das sind also je nach Beruf 24 bis 28 Monate. Eine Ausnahme bildet die Praxisorientierte Erzieherausbildung: diese dauert 36 Monate und enthält einen großen betrieblichen Anteil.

Muss ich die Auszubildenden am Ende der Ausbildung übernehmen?

Nein, die Auszubildenden müssen am Ende nicht übernommen werden. Es ist jedoch Ziel des Projekts, dass die Teilnehmer bei entsprechender Eignung in ein reguläres Arbeitsverhältnis übernommen werden. Davon haben auch Sie als Unternehmen etwas: Die Auszubildenden sind perfekt eingearbeitet, hoch qualifiziert und bereits in alle relevanten Unternehmensprozesse involviert. Nur im speziellen Modell der praxisorientierten Erzieherausbildung verpflichten Sie sich vor dem Start der Ausbildung zu einem Arbeitsvertrag für das 3. Ausbildungsjahr.

Wie werden die Auszubildenden auf den praktischen Teil im Betrieb vorbereitet?

Die wesentlichen Lerninhalte werden bei den jeweiligen Trägern der Ausbildung vorgeschult. Erst nach sechs bis zwölf Monaten beginnt die praktische Ausbildung im Unternehmen. Das bedeutet, dass die Auszubildenden bereits über ein breites theoretisches Grundwissen und erste praktische Fähigkeiten verfügen.

Wie werden die Auszubildenden unterstützt?

Während der gesamten Zeit werden die Auszubildenden durch ein individuelles Coaching regelmäßig begleitet. Die Coaches unterstützen die Auszubildenden bei allen Herausforderungen und Problemen, die während der Ausbildung auftreten können. So ist die Chance höher, dass die Auszubildenden mit Spaß und Motivation am Ball bleiben – und Ihnen auch langfristig als hoch qualifizierte Arbeitskräfte zur Seite stehen.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, wenn ich junge Erwachsene ausbilden möchte?

Das Unternehmen muss als Erstes einen Arbeitsplatz mit fachspezifischer Ausstattung bereitstellen. Zweitens muss es eine Betreuungsperson vor Ort geben. Keine Sorge, die Coaches und der Träger der Ausbildung stehen der Betreuungsperson für fachliche und organisatorische Fragen jederzeit zur Verfügung. Um für die Prüfung vor der jeweiligen Kammer zugelassen zu werden, muss der oder die Auszubildende im Unternehmen die wesentlichen Arbeitsfelder bearbeiten können.

Welche Kosten entstehen mir als Unternehmen, wenn ich einen praktischen Ausbildungsplatz anbiete?

Es entstehen keine direkten Kosten. Das Unternehmen hat sogar erhebliche Kostenvorteile von mindestens 20.000 Euro. Zum einen durch die Einsparung der Ausbildungsvergütung und zum anderen durch die Versicherung der Auszubildenden über die Berufsgenossenschaft des jeweiligen Trägers.

Was passiert, wenn ich keine Beschäftigung mehr für die Auszubildende oder den Auszubildenden habe?

Zu Beginn der Ausbildung sollte die aktuelle Personalplanung eine Beschäftigung für den gesamten Ausbildungszeitraum vorsehen. Aus wichtigem Grund ist es grundsätzlich natürlich möglich, das Ausbildungsverhältnis zu lösen. Sollte dieser Fall eintreten, muss der Auszubildende zusammen mit seinem Coach einen neuen Ausbildungsplatz finden.